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Sportwagen

Wer schnelle Motorräder zu schätzen weiß, mag auch schnelle Autos.

Oder wenigstens sportliche...

 

26. Mai 2014

 

Der zweite SLK

 

Nachdem der schwarze R 170 ins Haus gekommen war, wollte plötzlich keiner mehr mit dem Z3 fahren. Zu klein, zu hart, zu unbequem, zu auffällig..., alle wollten den "HORSL" fahren.

Da der schwarze HORSL jedoch der ältesten Tochter als Sommer-Fun-Cabrio zugedacht war, lag die nächste Entscheidung auf der Hand: Z3 verkaufen, noch einen HORSL anschaffen.

 

Dieser fand sich in Deißlingen bei Rottweil bei einem Händler. Der Preis war mehr als interessant, allerdings wies das Fahrzeug dafür ein paar Schwächen auf und auch bei der Beschreibung hatte der Autohändler den Mund ziemlich voll genommen.

 

Die "elektrisch verstellbaren" Sitze sind manuell zu bedienen (was kein Fehler ist), die angepriesene Freisprechenrichtung ist schlicht ebensowenig vorhanden wie das "Sportpaket" , die dazu gegebenen Winterreifen sind profiltechnisch unbrauchbar und die Felgen passen auf eine A oder B-Klasse aber nicht auf den SLK. 

 

Die Tag/Nacht-Umschaltung des Comand funktioniert ebensowenig wie die Lichtautomatik und die Heizung des Fahrersitzkissens ist defekt. Ebensowenig hat der Händler bis dato das vertraglich zugesicherte "lückenlose" Serviceheft nachgereicht.

 

 

Hier gibt es also noch ein wenig Handlungsbedarf.

 

Dennoch haben wir viel Freude am "Neuen" , der 163 PS-Kompressormotor schiebt ordentlich an, die 16 Zoll-Bereifung ist deutlich günstiger zu bekommen als die 17 - Zöller, die das Sportpaket bedingt hätte, das Licht steht ohnehin auf Dauerbetrieb, die gebrochene Frontschürze habe ich bereits mit Laminat geflickt, die defekte Birne des linken Nebelscheinwerfers habe ich ersetzt und der Kratzer in der Tür ist auch ausgebessert.

 

Die Daten:

Erstzulassung März 2005

Laufleistung: 153.000 km

HU/AU neu

und aus erster Hand (nach Tageszulassung auf ein Autohaus)

 

 

17. April 2014

 

Nochmal ein Roadster...

Ich hatte den SLK 200 ja bereits unter "sportscars" angedroht. Ende März war es dann soweit: Für ein überschaubares Bündel Scheine wechselte ein 98er SLK 200 in Malterdingen den Besitzer. Nachdem das Auto mit den verblichenen Kunststoffteilen, den angegammelten Felgen und dem eingedrückten Kotflügel bei mir war, wurde erst einmal eine komplette Bestandsaufnahme gemacht:

 

- 15 Zoll Original-Alufelgen mit neuer M+S Allwetterbereifung, schon kräftig unterkorrodiert. Sicher praktisch aber ein optischer Schlag ins Gesicht.

- Haubenlift (Gasfeder) drucklos

- Haubeninnenverkleidung (Dämmung) vom Marder zerfetzt

- Abluftschlauch Ventildeckel-Ansaugtrakt am Anschluß gerissen

- Kotflügel vorn links eingedrückt

- Halterung Scheinwerfer links unten abgebrochen

- Kunststoffteile stark verblichen

- Fußmatten durchgescheuert

- Sitze angescheuert

 

 

 

Für einen Kotflügel hatte ich bereits gesorgt, er entstammt einem SLK 230 von 2001, was den Nachteil hat, dass dem das Loch für den Seitenblinker fehlt. Der weiß folierte Kotflügel stellte sich dann als ein metallicroter heraus. Abschleifen, Loch schneiden, füllern und Basislack auftragen, klappte in Eigenarbeit problemlos. Lediglich eine saubere Klarlackschicht wird wohl ohne Lackierkabine schwerlich gelingen. Aber für eine 50 Euro-Reparatur ist das vorerst mal ganz okay.

 

Bereits seit mehreren Monaten hatte ich bei ebay nach passenden 16 oder 17 - Zoll - Komplett - Sommerrädern gesucht, aber nichts gefunden, denn 800 Euro wollte ich nicht ausgeben. Bei einer erneuten Suche kam mir der Zufall zu Hilfe, durch den ich auf ein Angebot für einen Satz 16 Zoll-Originalfelgen mit Bridgestone-Reifen und 5 mm Profil stieß. 120 Euro Sofortkaufpreis waren ein Geschenk, dazu 50 Euro Porto, 3 Tage später waren die Räder da und der Verkäufer hatte nicht übertrieben. Die Räder sind in einem echten Topzustand. Die Winterräder wurden erst einmal eingelagert.  

 

Den Haubenlift gabs im Zubehörhandel, die neuen SLK-Fußmatten auch, Abluftschlauch und ein paar Kleinteile von Mercedes Benz AHG, die angescheuerten Sitze wurden mit Lederpflege behandelt und der Kunststoff erstrahlte dank Meguiar's supreme shine in neuem Glanz.

Das Vario-Dach funktioniert tadellos, die Sitzheizung ebenso wie die Klimaanlage auch und das Bose-Sound -System massiert einem die Bässe von hinten in den Magen. Der Motor läuft unauffällig, ohne zu qualmen oder "spritteln". Der Kraftstoffverbrauch liegt mit 9 Litern etwas über dem des Z3 und der Motor geht eher sachte, aber drehmomentstark zur Sache, was ein eher entspanntes als sportliches Fahren fördert.

Zwar hatte der Vorbesitzer, der den Wagen auch neu gekauft hatte, es mit der Pflege nicht gerade übertrieben, aber jede Wartung und Instandsetzung lückenlos bei Mercedes - Benz in Freiburg machen lassen, so dass auch nach 16 Jahren und 192.000 km ein lückenlos geführtes Scheckheft vorliegt.

Erstaunlich auch, dass der SLK - auch unter dem abmontierten Kotflügel nicht die geringsten Anzeichen von Rost aufweist. Ein Roadster, an dem man möglicherweise noch lange seine Freude hat.

 

Das ideale Fahrzeug wird in Sindelfingen gebaut:

Mercedes Benz SLS AMG, 6,3 l V8, 571 PS, MB-Werksfahrzeug.

 

 

Wie oben erwähnt, ein Werksfahrzeug und ein paar Nummern zu groß für meinen Geldbeutel. Aber die Proberunde im V8-Boliden war doch sehr beeindruckend.  Aber auch mit den etwas kleiner gebackenen Brötchen kann man richtig Spaß haben:

 

Zunächst ein Opel Tigra für's Kind:

 

Opel Tigra; 1,6l 90 PS, EZ 1995

 

 

Einen Porsche 944 S2 für mich

Porsche 944S2, 3,0l 16V, EZ 1989, original 211 PS, getunt, ca 230 PS.

 

 

Einen BMW Z3 für die beste Ehefrau der Welt:

BMW Z3 Roadster, 1,9l 16 V, 140 PS, EZ 1998

 

Einen Mazda MX5 just for fun und weil er günstig war:

Mazda MX5, 1,8l, 140 PS, EZ 1999. Der Motor hatte bereits eine Laufleistung von 252.000 km, bei Abgabe an einen Bastler waren es 263.000. Ölverbrauch etwa 2,5 l/1000 km.